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Dein spontaner Trip nach Zagreb, Kroatien

 

“Besser irgendwann als nie!”

– Kroatisches Sprichwort

  

Zagreb ist eine der Städte, die noch relativ unberührt sind vom Tourismus und die sich auch mit einem kleinen Budget bestens erkunden lassen. Vor allem die Mischung aus wunderschöner alter Architektur – vergleichbar etwa mit Brüssel – und einer lebhaften alternativen Szene machen die Stadt entdeckenswert.

Überblick:
Sprache: Kroatisch
Währung: Kuna (HRK); Umrechnung ca. 1€ = 7,50 HRK
Zeit: UTC + 1 (entspricht der deutschen Zeit)

Geheimtipp:
Am besten mischt man sich am Jarun See mit den Einheimischen. Der See ist nur 20 Minuten von Stadtzentrum entfernt, an seinem Ufer treffen sich die Einwohner Zagrebs nicht nur im Sommer. Für die weniger warmen Tage empfiehlt es sich, ein Kanu oder Tretboot zu mieten und die Stille inmitten der Stadt zu genießen. Im Sommer kann man einfach einen Strandtag einlegen und wie die Kroaten am Ufer des Sees picknicken.

zagreb-2134898_1920Unsere weiteren Spontan-Tipps und Places-to-be  findet ihr in unserer Karte von Zagreb.

Was gibt‘s zu tun in Zagreb?

Zagreb ist geteilt in die ältere Oberstadt (Gornji Grad) und die modernere Unterstadt (Dornji Grad). Während sich die Touristen in der Oberstadt treffen, die alle Ansprüche an Kultur- und Städtetrips entspricht, findet das Nachtleben eher in der Unterstadt statt.

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  • In der Oberstadt solltet ihr euch auf den Weg zur St. Markus-Kirche machen. Die habt ihr vielleicht schon einmal auf einem Foto gesehen, da das Dach der Kirche mit einem sehr interessanten Fliesenmuster belegt wurde. Die dort dargestellten Wappen zeigen die Geschichte Kroatiens auf. Weiter könnt ihr dann zur Katharinenkirche, unterhalb der es einen schönen Ausblick auf die Stadt und die Kathedrale von Zagreb hat.
  • Nicht nur für Museumsliebhaber bietet sich das „Museum of Broken Relationships“ an. Bekannt ist es den Deutschen eher aus Berlin, das Muttermuseum ist aber hier in Zagreb zu finden. Und wer erfährt nicht gerne mehr über gescheiterte Beziehungen anderer? Vielleicht aber eher ein Tipp fürs Mädlswochenende als für die romantischen Tage mit eurem Schatz!
  • Auf dem Weg zur Unterstadt endet ihr auf dem Ban-Jelacic-Platz, dem wichtigsten Treffpunkt der Zagreber. Hier gibt es viele nette Cafés und Restaurants. Einfach einen Kaffee genießen und das Treiben der Menschen beobachten!
  • Nach dieser Stärkung kanns weitergehen zur Kathedrale von Zagreb, die am Kaptol zu finden ist. Mit ihrem Bau wurde bereits im 10. Jahrhundert begonnen, ein Beweis für die lange Kulturgeschichte Kroatiens. Ein Zeichen für die Frömmigkeit der Kroaten ist die Marienstatue vor der Kirche, die mit vier Tugenden abgebildet ist: Glaube, Hoffnung, Unschuld und Demut. Wer davon gerne ein bisschen mehr hätte, der kann seine Hände ins Wasser des Brunnens tauchen – viel Glück dabei!zagreb-2133033_1920

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pausenplätze und Food-Secrets

  • Nach so viel Rundgang ist es Zeit für eine kleine Stärkung. Idealerweise liegt der Dolac-Markt direkt in der Nähe des Kaptols. Der Markt ist täglich bis 13:00 Uhr geöffnet und bietet frische Waren der Bauern aus dem Umland. Anders als die Foodmärkte in den USA und anderen Ländern ist der Dolac-Markt noch nicht gehypt, vielmehr strahlt er eine authentische, traditionelle Atmosphäre aus. Fotos machen nicht vergessen!
  • Von Dolac-Markt führt die Tkalviveca ulica ab, eine der lebhaftesten Straßen Zagrebs. Abends finden sich hier Restaurants, danach könnt ihr direkt in einer der Bars der Straße das kroatische Bier probieren.
  • Die Kaffeepause am Nachmittag lässt sich wunderbar in einem der vielen kleinen Cafés Zagrebs verbringen – nicht umsonst heißt die Stadt auch „Hauptstadt der Straßencafés“! Die findet man an jeder Ecke des Zentrums, seid einfach spontan.
  • Wer echtes kroatisches Essen kennenlernen möchte, ohne viel dafür zu bezahlen, sollte definitiv bei La Struk in der Skalinska Ulica vorbeikommen. Die Teigtaschen (Strukli) sind gefüllt mit Käse, Trüffel oder Walnüssen und Honig und einen Versuch unbedingt wert.
  • Noch herzhafter geht’s direkt um die Ecke bei Plac zu – dort findet ihr die bekannten Grillgerichte wie Cevapcici, Gyros oder spezielle Burger, für die der Laden auch unter den Locals bekannt ist.

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Nahverkehr:

Der Flughafen Zagrebs, Pleso, liegt etwa 12 km außerhalb des Stadtzentrums und ist der größte Airport Kroatiens.

Um in die Stadt zu kommen, benutzt man am besten den Airport Bus . Dieser fährt in halbstündigem Takt, kostet etwa 30 Kuna und bringt euch in etwa 25 Minuten direkt zur Zentralen Busstation in der Innenstadt. Von dort aus geht’s zu Fuß, mit der Tram oder mit dem Taxi weiter zur Unterkunft.

Während eures Aufenthalts könnt ihr das sehr gut ausgebaute Tram- und Busnetz der Stadt nutzen. Ein Tagesticket kostet etwa 30 Kuna. Gut zu wissen: An Sonn- und Feiertagen fährt man kostenlos!

Unterkünfte:

Hostels findet ihr wie immer über Hostel World. Unsere Empfehlungen:

Das Swanky Mint , ein neu eröffnetes Hostel im Industry-Style mit toller Dachterrasse, einer Inneneinrichtung, die sich sehen lassen kann und einer Lage, die fast nicht zu toppen ist.

Eine noch günstigere Alternative (Nächte ab 10€) ist das Hostel Bureau . Farbenfroh, offen und künstlerisch – lokale, junge Künstler stellen in den Räumen ihre Arbeiten aus – hat das Hostel eine absolute Wohlfühlatmosphäre. Und wer, vielleicht zusammen mit anderen Gästen, selbst kochen möchte, findet eine top ausgestattete Küche.

In beiden Hostels gibt es neben den üblichen Dorms die Möglichkeit, Zwei- /Drei- oder Vierbettzimmer zu buchen. Wenn ihr spontan kommt, checkt vorher die Verfügbarkeiten ab.

Wer gerne in eigenen Räumen untergebracht ist, sollte sich die kroatische Alternative zu AirBNB, die Zigzag Appartements , genauer ansehen. Vielleicht ist hier was für euch dabei?

 

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Weitere Blogartikel zu Zagreb findet ihr bei Reise2PunktNull – stöbert mal ein bisschen!

Jetzt seid ihr auf jeden Fall vorbereitet für euren spontanen Trip nach Zagreb.
Viele spontane Erlebnisse wünscht euch Let’s Yalla!

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