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Interview mit Florian von reisedichzusammen.at

Wer bist Du? Stelle Dich doch unseren Lesern kurz vor!

Hey. Mein Name ist Florian und ich bin Reiseblogger auf reisedichzusammen.at. Allerdings ist das nur mein Hobby (das ganz schön viel Zeit frisst). Im realen Leben bin ich Sozialpädagoge in einer Vertragseinrichtung des Jugendamtes in Wien und arbeite mit Kindern und Jugendlichen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr in ihrer Ursprungsfamilie leben können.
Eines meiner größten Hobbys ist aber das Reisen. Ich reiste schon immer gern, aber erst 2014, mit einem Trip nach Irland, habe ich es so richtig für mich entdeckt. Seitdem habe ich jedes Jahr immer mehr Länder besucht. Mein ganzes Geld geht eigentlich dafür drauf. Seit knapp zwei Jahren reisen meine Verlobte und ich sogar mit unserem Hund – was eine ganz neue Herausforderung ist.

Ansonsten bin ich eher ein Normalo. 🙂 Ich habe in Wien studiert, lebe seit 6,5 Jahren hier und habe hier sowohl Liebe als auch Traumberuf gefunden. Vielleicht studiere ich demnächst nochmal, aber im Allgemeinen wäre der größte Traum, mit dem Bloggen und dem Reisen ein wenig Nebenbei zu verdienen. Das ist das Ziel, dafür arbeite ich mal mehr mal weniger hart. 🙂

Du bist 2016 ziemlich weit rumgekommen. Wo warst Du wie lange und welcher von den Trips war der beste?

Das Jahr 2016 war eigentlich nur wie ein zweites 2015. Denn 2015 ergab es sich eher zufällig, dass ich in den ersten 5 Monaten bereits 5 Länder besucht hatte. Da war die Idee geboren, doch einfach in 12 Monaten 12 Länder zu besuchen. Die einzige Prämisse war, ein Hotel in jedem Land gehabt zu haben – oder zumindest eine Übernachtung die nicht „zuhause“ ist. Im Dezember 2015, im letzten Land Tschechien, war es dann soweit. 12 Länder in 12 Monaten. (2xItalien, Österreich, Deutschland, Ungarn, Schweden Slowenien, Kroatien, Canada, USA, Bahamas, Türkei, Tschechien)

Auch 2016 sollte so ein Jahr werden, ohne dass ich es direkt geplant habe. Wie gesagt, ich reise einfach wirklich gern. Mit der großen Nordeuropareise war es allerdings auch relativ „einfach“, so viele Länder und Kulturen zu sehen.

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Insgesamt bin ich doch herumgekommen. Wir waren in Rumänien auf einem Roadtrip, dann ein Wochenende in Amsterdam. Außerdem war ich zwei mal in Kroatien. Einmal zum Segeln und einmal nur zum Motorboot mitfahren. Im September machten wir dann noch einen Roadtrip durch Mazedonien. Und im Dezember ging es nochmal ein paar Tage nach London, eine Stadt mit wirklichem Weltcharme! Der Mai und Juni allerdings war unserer großen Reise durch Nordeuropa vorbehalten: Über Deutschland, Dänemark und Schweden ging es mit der Fähre auf die Alandinseln und Finnland. Von dort dann über das Baltikum – Estland, Lettland, Litauen – über Polen zurück nach Wien. Insgesamt hatten wir also, mit England im Dezember, wieder 12 Länder in 12 Monaten bereist.

Wenn ich mir aber nun eine Reise, oder eine Destination raussuchen müsste, dann wäre es auf jeden Fall die Nordeuropa Reise. Knapp 7000km mit dem eigenen Auto und dem Hund im Kofferraum. Irgendwo zwischen Zeltplätzen in Schweden, wo es nie so richtig dunkel wird, über Hotels und Ostblockcharme. Völlig übermüdet auf einer Fähre sitzen. So viele verschiedene Erlebnisse: Leuchttürme und Wikinger in Dänemark. Das bezaubernde Stockholm, das sich zu einer meiner absoluten Lieblingsstädte gemausert hat. Der Ostblock mit seinen kleinen Geheimtipps Riga und Tallinn. Polen, das so charmant und wirklich toll ist mit Danzig oder Krakau. Ich hätte nie gedacht, einmal dorthin zu kommen, und es war jede Minute, jede Sekunde wert. Es war einfach wundervoll, mit dem rollenden Zuhause unterwegs zu sein. Dazu unser Hund, der wohl das Abenteuer seines Lebens hatte. Wir hatten einige kleine Probleme, besonders in Skandinavien, mit dem Hund, aber alles in Allem war er eine absolute Bereicherung.

Und wenn ich darin noch eine Destination raussuchen müsste, die am Besten war, dann fällt es mir schwer mich zu entscheiden, aber es wäre ziemlich sicher Stockholm. Was für eine Stadt. Wahnsinn. Da muss man auf jeden Fall mal gewesen sein.

So viel zu reisen, können sich viele nicht vorstellen. Verpflichtungen durch Job oder Studium, wenige Urlaubstage und ein beschränktes Budget – wie gehst Du mit diesen Hindernissen um?

Ich habe den großen Vorteil, dass ich im individuellen Schichtdienst mit Nachtdiensten arbeite. Ich habe also 24 Stunden Dienste über Nacht. Mit einem Tagdienst angehängt, hat man schnall mal in zwei Tagen knapp 26 reine Arbeitsstunden abgearbeitet Bei einer 40-Stunden-Woche hat man also relativ schnell sein Limit und damit bleiben viele freie Tage. Oft habe ich eine Woche zwischen meinen Diensten frei, ohne Urlaub zu nehmen. Das ist sicherlich ein großer Vorteil. Außerdem kann ich mir meine freien Tage auch relativ frei einteilen. Wenn ich ein paar Tage frei haben will, muss ich nicht unbedingt Urlaub nehmen, sondern sag einfach meiner liebsten Kollegin Bescheid. (Hallo Michi 🙂 )

Ansonsten bin ich einfach flexibel. Das ist das absolut Wichtigste. Ich glaube, dass es da gar nicht so darauf ankommt wie viel Urlaubstage oder Geld ich habe. Viele wissen einfach nicht genau, wie sie ihre Reise planen sollen. Wer zum Beispiel gerne mal nach Rom möchte, sollte sich mal den Januar anschauen. Da sind wenig Touristen dort, so dass man zum Beispiel im Kolosseum fast alleine rumsteht. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 12 und 20 Grad und die Sonne ist angenehm – nicht zu warm und trotzdem kann man seine liebste Übergangsjacke ausführen. Außerdem sind die Preise für Hotel und Flug sehr niedrig. Daran denken viele aber nicht, weil sie eben oft glauben dass der Winter nur zum Skifahren geeignet ist. Oder für die Therme.

Außerdem ist es wichtig, sich einmal Gedanken über sein Reiseverhalten zu machen. Wenn ich ein Hotel buche, kenne ich meine persönlichen Ansprüche genau. Gute Hotels müssen nicht teuer sein, und auch Couchsurfing oder AirBnB sind eine Option. Wer günstig von A nach B kommen will sollte sich mal mit Mitfahrgelegenheiten auseinandersetzen. Man kann an so vielen Ecken und Enden sparen und dabei noch ein Abenteuer erleben – das verpassen viele, weil sie lieber 100 – 200 Euro mehr ausgeben um „auf Nummer sicher zu gehen“. Das ist aber für mich nicht die Essenz des Reisens.

Wer natürlich nur seinen Sommerurlaub entspannt am Pool verbringen möchte, dem sei das gegönnt. Dann kann man für seine vier Wochen All-Inclusive, die man sich einmal volle Knacke gibt, auch 500 mehr ausgeben und den Luxus einpacken. Das ist auch absolut fair. Wer aber viel und gerne reisen möchte, und nicht weiß wie das geht, der kann sich ja gerne melden. Ich helfe da gerne weiter. 🙂 Es braucht nämlich, wie gesagt, nur ein paar Kniffe und Kenntnisse.

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Na das klingt doch spannend! Erzähl mal, welche Tipps hast Du für diejenigen, die gerne häufiger reisen würden?

Welche Tipps ich habe? Das ist ganz easy. Zuerst einmal kann man sich immer bei mir auf der Facebookseite melden. Einfach eine Nachricht schreiben und ich helfe gerne weiter um jedem, der Fragen hat, meine beste Antwort zu liefern. (Hashtag Schleichwerbung :-D)

Wer auf eigene Faust in den Dschungel voller Buchungen gehen möchte, soll sich einfach an folgende Ratschläge halten: Warme Länder sind auch im Winter warm. Vielleicht nicht zum Baden, aber zum Sightseeing perfekt. Wer billig reisen möchte, dem seien folgende Schlagworte wichtig: Mitfahrgelegenheit & Couchsurfing. Besonders in Europa absolut sichere Methoden, günstig wegzukommen. Wer gerne günstig fliegt, der sollte darauf achten, im privatem Modus nach Flügen zu googeln (sonst steigen die Preise bei jeder Suche). Außerdem immer wieder, über einen längeren Zeitraum schauen, was die Flüge zur gewünschten Destination kosten. Man bekommt sehr schnell ein Gefühl dafür, was billig ist und was nicht. Außerdem kann man ja immer noch einfach spontan bei Let’s Yalla buchen! 😉
Wer wenige Urlaubstage hat, der kann sich einmal diverse Beiträge anschauen wo man diese perfekt setzen kann. Feiertage ergeben mit Urlaub zusammen einige lange Urlaubswochen mit nur wenigen Urlaubstagen. Vielleicht mal einen Trip mit dem eigenen Auto bedenken und auch mal auf der Europakarte nach rechts schauen. Klar, Spanien und Frankreich sind tolle Länder – aber auch Rumänien oder Polen haben wahnsinnig tolle Ziele. Und sie sind günstiger.

So viele gute Tipps, danke! Nun noch eine letzte Frage: Wir von Let’s Yalla bieten ja Flüge nur für den nächsten Tag – superspontan also, dafür aber günstig. Kannst Du Dir vorstellen, derart kurzfristig zu verreisen? Und wenn ja, wohin und mit wem?

Haha, darüber denke ich ja oft nach. Ich glaube, ich wäre so spontan aber in meinem Umfeld leider kaum einer. Da ich einen Hund hab ist es leider auch noch etwas schwieriger. Aber ich finde die Idee so spannend und aufregend, ich würde es gerne mal machen. Wenn ich mal den Hund wegdenken würde, ja, dann könnte ich es mir fix vorstellen. Besonders, da ich oft mal ein paar Tage am Stück frei habe.

Wohin ich dann reisen würde wäre ja ganz klar: In eine Stadt, in der ich noch nie war und die vielleicht nicht jeder gleich auf dem Schirm hat. Paris, London oder Berlin sind natürlich bezaubernd, aber viel spannender sind doch die kleinen Orte wie Krakau, Danzig, Bukarest oder Korsika. Wenn ihr euer Angebot dahingehend mal erweitert, dann werde ich sicher kaum den Daumen still halten können! 🙂

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Mitnehmen würde ich wohl meine Verlobte. Sie ist eine der beiden Menschen, mit denen man perfekt reisen kann. Wenn sie nicht könnte oder sie auf den Hund schauen müsste, weil ich weg will, dann wäre es mein bester Freund Stefan. Beide haben einfach diese unglaubliche Eigenschaft, der perfekte Reisepartner zu sein. Sowas ist selten und ich schätze das sehr. Gemeinsam reisen und sich nicht streiten oder diskutieren zu müssen ist von unschätzbaren Wert. Besonders, wenn man mehrere Wochen unterwegs ist und nur auf kleinem Raum wie Hotelzimmern oder stundenlang im Auto sitzt.

Florian, vielen Dank für dieses nette und ausführliche Interview! Wer jetzt Lust bekommen hat, diesen aufstrebenden und absolut sympathischen Reiseblogger besser kennenzulernen, sollte sich mal die folgenden Kanäle ansehen: Seine Website , die Facebook -Page und Instagram.

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