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Dein spontaner Trip nach Paris – diesmal mit Carolin!

„Paris is always a good idea.“

– Audrey Hepburn

Paris wird nicht ohne Grund als die „Stadt der Liebe“ bezeichnet. Egal, ob du lieber durch die verwinkelten Gassen von Montmartre spazierst, in der Abenddämmerung an der Seine entlanggehst oder in einem typisch französischen Café wie Amélie die Kruste deiner crème brulée anstichst – die Romantik der Metropole ist immer präsent.
Unsere Insider-Tipps heute kommen von Carolin von Leben à la carte. Sie war sechs Monate in Paris und hat dort ihre Liebe zu Schokocroissants und dem französischen Lifestyle ausgelebt. Liebe Caro, vielen Dank für den tollen Artikel!

Überblick:

Sprache: Französisch
Währung: Euro
Zeit: UTC + 1 (entspricht der deutschen Zeit)

Kostenfaktor: etwa 60 € pro Tag, einer ausführliche Kostenaufstellung findest du hier.

Geheimtipp:

Wer wie die Pariser ausgehen möchte, der sollte einen Abend (Mittwoch bis Samstag) im Rosa Bonheur sur Seine einplanen. Die Tanzbar, die sich in einem Hausboot neben der Pont Alexandre III (Métro/RER Invalides) befindet, zieht ein bunt gemischtes Publikum an und überzeugt mit ihrer Ungezwungenheit und dem direkten Blick auf den Eiffelturm. Auch wenn es von außen nicht unbedingt so aussieht, als könne man einfach so hereinspazieren: Der Eintritt ist frei, die Türsteher öffnen ihren Gästen auch in Jeans und T-Shirt die Absperrung und die Getränke- und Tapaspreise sind für Pariser Verhältnisse fast schon unterdurchschnittlich. Ein freundliches „Bonsoir“ am Eingang ist zu empfehlen, außerdem solltest du um spätestens 21 Uhr da sein, um lange Warteschlangen zu vermeiden.

 

Foto Pont Alexandre III

 

Was gibt‘s zu tun in Paris?

Nimm dir die Zeit, Paris erst einmal zu Fuß zu erkunden. Einen langen Spaziergang entlang der Seine, quer durch die Innenstadt und hoch auf Montmartre, solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen.

  • Für Kunst-Fans: Unzählige Museen wie der Louvre, das Centre Pompidou oder der Grand Palais laden dazu ein, bei jeder Wetterlage besichtigt zu werden. Jugendliche unter 26 Jahren erhalten bei allen nationalen Museen und Bauwerken (sprich: den meisten klassischen Sehenswürdigkeiten) freien Eintritt.
  • Der Eiffelturm sieht zwar aus der Ferne viel schöner aus und fügt sich perfekt ins Stadtbild ein – dennoch ist der Aufstieg ein absolutes Muss für jeden, der noch nicht oben war. Der Weg ist zu Fuß nicht nur günstiger, sondern auch deutlich spannender als mit dem Aufzug.
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  • Die berühmte Kathedrale Notre-Dame solltest du nicht auslassen: Egal, ob du kunstinteressiert oder Fan von Disney (oder beides?!) bist… Sie ist definitiv einen (kostenlosen) Besuch wert!
  • Wer mehr als 2-3 Tage Zeit mitbringt, kann auch über einen Tagesausflug ins Disneyland oder zum Schloss Versailles nachdenken.
  • Für den ein oder anderen vielleicht etwas makaber, aber eindeutig empfehlenswert: ein Spaziergang über den Friedhof Père Lachaise. Hier sind nicht nur Persönlichkeiten wie Jim Morrison oder Edith Piaf begraben – der wunderschöne Friedhof lädt vor allem zu langen Spaziergängen ein.
  • Abgesehen von Eiffelturm bieten sich weitere Orte an, um eine tolle Aussicht über die Stadt zu bekommen: Während am Tour Montparnasse und für alle Ü26 auch an der Arc de Triomphe üppige Eintrittskosten warten, lässt sich auf der Dachterrasse der Galeries Lafayette, im Parc de Belleville und auf der Aussichtsplattform auf Montmartre kostenlos ein wunderschöner Blick erhaschen.
  • Der Marché aux Puces (Flohmarkt) in St. Ouen (erreichbar über die Endhaltestelle Porte de Clignancourt der Métro-Linie 4) ist samstags bis montags ein echtes Must-See: Über 1700 Händler verteilen sich hier auf mehrere Märkte. Hier gibt es nicht nur Aussortiertes, sondern insbesondere Antiquitäten – quasi ein Museum unter freiem Himmel!

 

 

Pausenplätze und Food-Secrets:

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  • Um den Tag typisch französisch zu starten, solltest du erst einmal eine gute Boulangerie ansteuern und dich mit einem Croissant oder einem Pain au chocolat eindecken.
  • Abseits der Touristenecken ist Paris unglaublich multikulti: Belleville an der Grenze des 19. und 20. Arrondissements, Chinatown im 13. Arrondissement und die Rue du Faubourg Saint-Denis sowie Little India im Bahnhofsviertel um den Gare du Nord locken mit Trubel wie auf dem Basar und leckeren, sehr günstigen Köstlichkeiten. Wie du in Paris beim Essen sparen kannst, erfährst du hier.
  • Paris hat eine Menge Parks in petto und du solltest dir die Zeit nehmen, dich mit einem guten Buch oder in netter Gesellschaft auf eine der grünen Wiesen zu setzen. Der Parc des Buttes-Chaumont, der Jardin du Luxembourg, das Champ de Mars, die Treppen vor der Sacré-Cœur und viele andere Plätze sind insbesondere in der warmen Jahreszeit sehr für ein Picknick zu empfehlen. Baguette, Käse und Wein nicht vergessen!

Und nachts?

Solltest du keine Lust auf das oben empfohlene Rosa Bonheur sur Seine haben, gibt es natürlich jede Menge Alternativen – wie zum Beispiel:

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  • Die gesamten Ausgehviertel um Bastille und Oberkampf als beliebteste Orte für das Nachtleben.
  • Clubs, in denen man (sofern man sich vorher online auf die Gästeliste setzt bzw. den Flyer herunterlädt und bis zu einer bestimmten Uhrzeit erscheint) als Student freien Eintritt erhält – empfehlenswert sind unter anderem das Duplex in der Nähe des Triumphbogens am Dienstag und der Mix Club am Fuße des Tour de Montparnasse am Donnerstag.
  • Kleinere Bars, in denen auch getanzt werden kann, wie das Café Chéri in Belleville, das Rosa Bonheur im Parc des Buttes-Chaumont oder das Le N‘Importe Quoi bei Las Halles. Nichts für Leute, die ein Problem mit vielen Menschen auf engem Raum haben!
  • Das Rotlichtviertel um Pigalle (Moulin Rouge). Sehr touristisch, aber echt cool, um abends durch ein paar Bars wie das Bel Air zu ziehen, mit Freunden Karaoke zu singen oder dem Erotikmuseum einen Besuch abzustatten.

Nahverkehr:

Vom Flughafen Charles-de-Gaulle kommst du am besten mit dem RER B in die Stadt, wo du zum Beispiel am Gare du Nord oder bei Châtelet aussteigen kannst. Das Ticket kostet pro Strecke 10 €. Den Flughafen Orly verbindet ein Shuttle-Bus mit der Station Denfert-Rochereau (8 € pro Strecke), von wo du in die Métro oder den RER umsteigen kannst. Wichtig: An den meisten Ticketautomaten in Paris kann man nur mit Kleingeld oder Kreditkarte bezahlen!

Im Vergleich zu anderen Metropolen ist die Innenstadt von Paris recht überschaubar (abgesehen vom Eiffelturm – diese Entfernung sollte nicht unterschätzt werden). Wer seine Unterkunft im Bereich des Zentrums hat und nur ein paar Tage bleibt, müsste mit Einzelfahrscheinen (1,90 €) bzw. 10er-Heftchen (1,45 € pro Ticket) gut beraten sein. Aber Achtung: Umsteigen kann man damit nur von einer Metro in die nächste! RER, Tram und Bus benötigen dann wieder ein neues Ticket. Die Touristentickets für mehrere Tage lohnen sich dennoch in den seltensten Fällen.

Um von A nach B zu kommen und dabei noch etwas zu erleben, empfiehlt sich auch der Batobus: Für 17 € (1 Tag) beziehungsweise 19 € (2 Tage) kannst du so oft du möchtest mit der Fähre zwischen den Sehenswürdigkeiten entlang der Seine hin- und herpendeln.

Unterkünfte:

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  • Empfehlenswerte Hostels sind unter anderem das The Loft Boutique Hostel, das Perfect Hostel und das Young & Happy. Hier findest du einen ausführlichen Testbericht der drei Hostels, Schlafsaal-Preise ab 20-25 € pro Nacht.
  • Deutlich teurer, aber bei höherem Budget sehr zu empfehlen: das Mercure Pigalle und das Mercure Montmartre (pro Nacht ca. 150-200 €).
  • Wer nicht ins Hostel, aber trotzdem weniger Geld ausgeben möchte: Airbnb bietet eine große Menge schöner Unterkünfte, bei denen man für ein Privatzimmer mit mindestens 30 € und bei einer eigenen Unterkunft mit mindestens 50 € rechnen sollte.

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Viel Spaß und denk dran: spontan bleiben!

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